Buchhaltungsexport

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Pläne, die diese Funktion unterstützen: Growth Enterprise

Mit unserem DATEV-Buchhaltungsexport kannst Du Deine Finanzdaten aus Frisbii Billing nahtlos an DATEV, die führende Buchhaltungssoftware in Deutschland, übergeben. Das bedeutet, dass keine manuellen Dateneingaben oder Doppelkontrollen mehr erforderlich sind, was Dir wertvolle Zeit und Mühe erspart.

Die Option zur Aktivierung der Funktion findest Du unter Konfigurationen → Finanz- und Rechnungswesen → Buchhaltungsexport.

Allgemeine Exporteinstellungen

Der Buchhaltungsexport funktioniert korrekt, wenn Du die folgenden Komponenten eingerichtet hast.

  • Stelle sicher, dass dieZeitzone Deines Kontos richtig eingestellt ist.

  • Bestätige, dass die Rechnungsnummerierung eingeschaltet ist.

  • Entweder ist die Funktion "Automatische Erstellung der Debitoren-ID" aktiviert, oder Du musst überprüfen, ob für jeden Kunden eine korrekte Debitoren-ID konfiguriert ist.

Schalte den automatischen Buchhaltungsexport ein, indem Du das Kästchen "Buchhaltungsexport aktivieren" aktivierst.

Wähle dann das gewünschte Exportformat:

  • DATEV: Du erhältst ein mit dem Buchhaltungsprogramm "DATEV" kompatibles Format, das Du mit den untenstehenden Einstellungen anpassen kannst.

  • CSV: Du erhältst ein neutrales CSV-Format mit Deinen Buchhaltungsdaten.

Wähle dann das gewünschte Exportintervall: Wähle, wie oft Du Deine Buchhaltungsexporte generieren lassen möchtest. Wähle zwischen:

  • Monatlich: Die Buchhaltungsexporte werden am Ersten des Folgemonats für den Vormonat erstellt.

  • Wöchentlich: Die Buchhaltungsexporte werden jeden Montag für die Vorwoche erstellt.

  • Täglich: Die Buchhaltungsexporte werden jeden Tag für den Vortag erstellt.

DATEV-Export-Einstellungen

Wenn Du DATEV gewählt hast, kannst Du unter Allgemeine Exporteinstellungen einstellen, wie Deine DATEV-Exporte aussehen sollen:

  • Header einbinden: Du kannst entscheiden, ob Dein DATEV-Export eine Kopfzeile enthalten soll. Wenn Du einen Header in Deinem DATEV-Export haben möchtest, musst Du auch die Einstellungen für "DATEV-Berater" und "DATEV-Mandant" ausfüllen.

    • "Ein" bedeutet, dass die Exportdatei den Header enthält und somit dem EXTF-Format von DATEV entspricht.

    • "Aus" bedeutet, dass die Exportdatei den Header nicht enthält und somit dem ASCII-Format von DATEV entspricht.

  • DATEV-Berater: Trage hier Deine DATEV-Beraternummer ein. Sie wird in den Header Deiner DATEV-Exportdateien aufgenommen.

  • DATEV-Mandant: Trage hier Deine DATEV-Mandanten-ID ein. Sie wird in den Header Deiner DATEV-Exportdateien aufgenommen.

Tipp

Wenn Du nicht DATEV, sondern ein beliebiges System verwendest, das mit dem DATEV-Format kompatibel ist, kannst Du hier beliebige Dummy-Werte eingeben.

  • Sachkontenlänge: Wähle aus, wie viele Ziffern Deine Kontennummern haben. Bitte beachte: In DATEV ist es nicht möglich, die Länge des Feldes "Sachkontenlänge" zu verringern, nachdem sie erhöht wurde.

  • Sachkontenrahmen: Die Buchungen werden unter Verwendung der Standardkontennnummern des ausgewählten Sachkontenrahmens erstellt. Bitte wähle zwischen SKR03 und SKR04. Dies sind die Standardkonten, die standardmäßig zugewiesen sind:

Standard-Kontenplan

SKR03

Inländisch (DE)

EU

Nicht-EU-Länder

B2B

8449 (19 % MWST.)

8334 (7 % MWST.)

8337

8338

B2C

8332

Zahlungen

1211

Abgrenzungen

0990 (Deutschland), 0991 (EU), 0992 (Drittländer)

SKR04

Inländisch (DE)

EU

Nicht-EU-Länder

B2B

4449 (19 % MWST.)

4334 (7 % MWST.)

4337

4338

B2C

4332

Zahlungen

1811

Abgrenzungen

3900 (Deutschland), 3901 (EU), 3902 (Drittländer)

Hinweis

Bei B2C-Rechnungen in andere EU-Länder geht Frisbii Billing immer davon aus, dass die lokalen Steuersätze angewendet werden und dass Du am OSS-Verfahren teilnimmst.

Standardkontenplan überschreiben

Für jedes Konto, das in Deinem DATEV-Export verwendet werden soll, kannst Du die zuvor genannten Standardkonten überschreiben, indem Du Deine Kontennummer in das entsprechende Feld auf der linken Seite einträgst.

Bei der Erfassung von Buchungen gelten die folgenden Steuerkennzeichen (Buchungsschlüssel), unabhängig davon, ob Du unsere Standardkonten oder Deine eigenen Werte verwendest:

Steuerkennzeichen (Buchungsschlüssel)

Steuersatz/Verwendungsfall

Steuerschlüssel

MEHRWERTSTEUER 7 %

2

MEHRWERTSTEUER 19 %

3

EU-Steuersätze

250

Sperrt DATEV den automatischen Steuerabzug bei der Buchung eines Stundungsbetrages auf einem Erlöskonto, außer bei Umsätzen, die in einem anderen EU-Land umsatzsteuerpflichtig sind

40

Debitoreneinstellungen

Du kannst neuen Kunden automatisch Debitoren-Identifikationsnummern zuweisen, um jeden Kunden in Deiner Buchhaltung zu identifizieren. Die zugewiesene Debitoren-ID wird als Debitoren-Kontonummer des Kunden in Deinem Buchhaltungsexport verwendet.

Um Debitoren-IDs automatisch zuzuordnen, aktiviere "Automatische Zuordnung von Debitoren-IDs zu neuen Kunden" und konfiguriere, ab welcher Nummer das System mit der Zählung beginnen soll, dann speichere Deine Einstellungen.

Wichtig

Debitoren-IDs können auch manuell/über API beim Anlegen eines neuen Kunden zugewiesen werden. Bitte beachte, dass manuell zugewiesene Debitoren-IDs immer niedriger sein sollten als die nächste Debitoren-ID, die automatisch zugewiesen werden soll.

Buchhaltungsexport auf Google Drive, OneDrive, SFTP übertragen

GoogleDrive

Mit diesen einfachen Schritten kannst Du Deine Buchhaltungsexportdateien automatisch an Dein eigenes Google Drive senden:

Schritte zur Verwendung der Google Drive API:

  1. Richte ein Google Cloud-Projekt ein:

    1. Rufe die Google Cloud-Konsole auf.

    2. Erstelle ein neues Projekt oder verwende ein bestehendes.

    3. Aktiviere die Google Drive API für Dein Projekt.

  2. OAuth 2.0-Anmeldedaten erstellen:

    1. Navigiere zu "APIs & Services" > "Anmeldedaten".

    2. Erstelle OAuth 2.0-Anmeldedaten und lade die JSON-Datei mit den Client-ID- und Client-Secret-Werten herunter.

  3. Aktiviere Google Drive und konfiguriere das Client-Secret und die Client-ID in den Buchhaltungsexporteinstellungen.

OneDrive

Schritte zur Verwendung der Microsoft Graph API:

  1. Richte die Azure AD-Anwendung ein:

    1. Rufe das Azure-Portal auf.

    2. Registriere eine neue Anwendung unter "Azure Active Directory" > "App-Registrierungen".

    3. Notiere Dir die Anwendungs-ID (Client-ID) und die Verzeichnis-ID (Tenant-ID).

    4. Erstelle ein neues Client-Geheimnis unter "Zertifikate & Geheimnisse" und notiere Dir das Geheimnis.

  2. Aktiviere OneDrive und konfiguriere die Client-ID, das Client-Geheimnis, die Tenant-ID, die Drive-IDd und den Upload-Pfad in den Buchhaltungsexporteinstellungen.

SFTP

Du kannst die Buchhaltungsexporte auch auf Dein eigenes SFTP übertragen.

In den Einstellungen für den Buchhaltungsexport aktiviere einfach den SFTP-Export und nimm folgende Einstellungen vor: Server-URL, Benutzer, Passwort, Port, Pfad.